Das Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK) berät das Präsidium der JGU in strategischen Fragen und wirkt bei der Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler in frühen Karrierephasen mit. Das Gremium ist mit Spitzenkräften aus verschiedenen Disziplinen und Qualifikationsstufen der JGU besetzt. Durch die Einbindung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Hochschulsteuerung profitiert die Universität vom breiten Know-how aller Mitglieder, die die Hochschule aktiv mitgestalten.
Zum 10-jährigen Bestehen wurde das 2014 gegründete „Gutenberg Nachwuchskolleg (GNK)“ in „Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK)“ umbenannt. Das GKK gehört neben dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK) und dem Gutenberg Lehrkolleg (GLK) zur Mainzer Kollegstruktur.
Gefördert wird das GKK aus Mitteln der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz.
Als strategisches Beratungsgremium der Hochschulleitung formuliert das Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK) Empfehlungen für zukunftsweisende Verbesserungen der Forschungs- und Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler in frühen Karrierephasen an der JGU.
Dem Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK) stehen Fördermittel aus der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Damit werden nachhaltige Fördermaßnahmen zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Künstlerinnen und Künstlern in frühen Karrierephasen implementiert.
Am DIES Academicus ehrt die JGU alljährlich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen sowie künstlerische Talente, die für ihre besonderen Leistungen einen Preis erhalten haben. Verliehen werden am DIES Academicus Preise externer Unternehmen, Förderorganisationen und Stiftungen sowie Auszeichnungen von Treuhandstiftungen der JGU.
Das GKK hat für die JGU Leitlinien erarbeitet, die das Selbstverständnis der JGU für den Umgang mit ihrem wissenschaftlichen Nachwuchs darlegen. Die 2018 vom Senat verabschiedeten Leitlinien bieten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Handlungsorientierung im Arbeits- und Forschungsalltag.
Um die frühe wissenschaftliche Selbständigkeit zu unterstützen und zu fördern, hat das GKK empfohlen, extern evaluierten Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern die Möglichkeit einzuräumen, die Promotions- und Masterarbeiten der von ihnen angeleiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigenständig und eigenverantwortlich betreuen und prüfen zu dürfen. Diese Empfehlung wurde 2016 vom Senat befürwortet.
Zur Umsetzung hochschulgesetzlicher Vorgaben hat das GKK im Jahr 2021 Qualitätsstandards für Promotionen an der JGU vorgeschlagen. Ein Teil davon wurde in das Qualitätssicherungskonzept für die Genehmigung von Promotionsordnungen und Habilitationsordnungen der JGU übernommen.
Das GKK hat ein umfassendes Konzept für eine Graduierteneinrichtung in den Geistes- Kultur- und Sozialwissenschaften an der JGU erarbeitet. Am 3. Dezember 2020 wurde die „Graduate School of the Humanities and Social Sciences (GSHS)“ offiziell eröffnet.
Darauf aufbauend war das GKK bei der Entwicklung des Konzepts für eine fachübergreifende Graduierteneinrichtung beteiligt, die am 29. April 2025 als „Gutenberg Academy (GA)“ feierlich eröffnet wurde. Die Gutenberg Academy fungiert als zentrale Anlaufstelle für Early Career Researchers an der JGU. Damit übernimmt sie z.B. im Bereich des Informationsmanagements auch Aufgaben, die zuvor vom GKK geleistet worden waren. Auf Wunsch des Vizepräsidenten für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs begleitet das GKK derzeit die weitere Entwicklung der Gutenberg Academy beratend.
Das GKK hat sich bereits 2017 dafür eingesetzt, die Doktorandinnen und Doktoranden der JGU als eine eigenständige Gruppe im Hochschulgesetz sichtbar zu machen. Dabei sollten die ganz unterschiedlichen Fächerkulturen und individuellen Wege zur Promotion im Blick behalten werden.
Inzwischen sieht das Hochschulgesetz eine Doktorandenvertretung vor, die sich 2022 an der JGU konstituiert hat. Seitdem unterstützt das GKK die Doktorandenvertretung in administrativen Fragen.
Betreuungsvereinbarungen haben das Ziel, sowohl für Promovierende als auch für Betreuende eine individuelle transparente wie verlässliche Grundlage der Zusammenarbeit in der Promotionsphase zu schaffen. Der Austausch über gegenseitige Erwartungen und die gemeinsame Entwicklung einer einvernehmlichen Vereinbarung trägt dazu bei, Enttäuschungen vorzubeugen und Missverständnisse auf beiden Seiten des Betreuungsverhältnisses zu vermeiden.
Der Senat der JGU hat 2017 allen Fachbereichen, Fakultäten und künstlerischen Hochschulen empfohlen, im Falle eines Promotionsvorhabens eine schriftliche Betreuungsvereinbarung abzuschließen und sich hierbei an den vom GKK erarbeiteten Leitlinien zu orientieren.
Inzwischen ist durch § 34 Abs. 5 des Hochschulgesetzes der Abschluss einer schriftlichen Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorandin oder Doktorand und Betreuerin oder Betreuer in einem angemessenen Zeitraum (max. 6 Monate) nach der Annahme zur Promotion verpflichtend.
Die wesentlichen Inhalte dieser Betreuungsvereinbarung sind seit 2022 durch das Qualitätssicherungskonzept für die Genehmigung von Promotionsordnungen und Habilitationsordnungen der JGU verbindlich vorgegeben. Die GKK-Leitlinien und die GKK-Vorlage für die Betreuungsvereinbarung wurden daher entsprechend aktualisiert. Erfreulicherweise orientieren sich die Betreuungsvereinbarungen vieler Fachbereiche an dieser Vorlage.
Mit der Veranstaltung „10 Jahre GNK- Gute Betreuung besser machen!“ hat das GKK Betreuenden und Promovierenden der JGU Gelegenheit gegeben, über die sich verändernde Rolle der Betreuerinnen und Betreuer und institutionelle Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren. Eine Besonderheit der Veranstaltung lag darin, das Thema vornehmlich aus der Perspektive engagierter Betreuender zu betrachten.
Im Rahmen eines Pilotprojekts des GKK von 2016 bis 2020 wurden Unterstützungsangebote für Betreuende entwickelt – etwa ein Leitfaden für Karrieregespräche mit Postdocs.
Um die Forschungs- und Arbeitsbedingungen für promovierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der JGU zu verbessern, führte das GKK in 2022 mit Unterstützung des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) eine Befragung dieser Gruppe durch. Aufgrund der Ergebnisse, die JGU-intern vorgestellt wurden, hat das GKK Empfehlungen an das Präsidium formuliert.
Zur Unterstützung der beruflichen Orientierung von Postdoktorandinnen und -doktoranden förderte das GKK von 2016 bis Ende 2020 das Pilotprojekt „Karriereperspektiven für Postdocs„. Ziel war es, ein zielgruppenspezifisches Informations-, Beratungs- und Coaching-Portfolio zu entwickeln, das bestehende und neue Angebote vereint. Ergänzend zu den akademischen Karriereoptionen nahm das Projekt dabei auch alternative Karrierewege in den Blick. Wesentliche Bestandteile des Programms wurden nach Projektende in das Angebot der Personalentwicklung der JGU überführt.
Das GKK hat sich seit seinem Bestehen stets mit der Vielfalt akademischer Karrierewege befasst und dabei auch außerakademische Karrierewege sowie die Durchlässigkeit zwischen beiden Sphären in den Blick genommen. Es unterstützt das Präsidium dabei, Konzepte für wissenschaftliche Karrierewege zu entwickeln, die zum Profil der JGU passen und zugleich für die Zielgruppe der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler in frühen Karrierephasen attraktiv sind.
Im Jahr 2015 hat das GKK Empfehlungen für eine Tenure-Track-Professur abgegeben.
Durch ein Pilotprojekt förderte das GKK 2016-2020 die individuelle Karriereberatung von Promovierenden und Postdocs.
Von 2019 bis 2021 förderte das GKK zwei Veranstaltungsreihen, die über verschiedene Berufsfelder für Promovierte informierten und damit eine gezielte Karriereplanung unterstützten. Themen dabei waren u.a. Wissenschaftsmanagement, Career Development for Life Scientists, Existenzgründung und Selbstständigkeit sowie Literaturvermittlung.
Das GKK forderte 2021 mit einer Ausschreibung die Fachbereiche und Institute dazu auf, Veranstaltungen bzw. Veranstaltungsreihen für Studierende im höheren Semester bzw. Doktorandinnen und Doktoranden in der frühen Phase ihrer Promotion auszurichten, um für die Professur als Karriereperspektive zu werben.
Das GKK ist derzeit mit der aktuellen Diskussion um neue Stellenprofile für eine wissenschaftliche Karriere / Dauerstellen jenseits der Professur befasst.
Gemeinsam mit zentralen Akteuren der JGU erarbeitet das GKK Vorschläge für Maßnahmen, die mittel- bis langfristig familiäre Belange mit den Anforderungen aus dem Lehr- und Forschungsalltag besser mit einander in Einklang bringen. Hierzu stehen wir in Kontakt mit den Familien-Servicebüros auf dem Campus und in der Universitätsmedizin und beraten das Präsidium hinsichtlich der Weiterentwicklung und Optimierung von Unterstützungs- und Fördermaßnahmen.
Mit den sogenannten „Minigraduiertenkollegs“ (MGRK) setzt sich das GKK seit mehreren Jahren erfolgreich für die Etablierung nachhaltiger Strukturen im Bereich der Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen in den Geistes- und Sozialwissenschaften ein. Dabei gilt es zukunftsträchtige Forschungsansätze an der JGU zu identifizieren, vielversprechende Kooperationen zu unterstützen und Doktorandinnen und Doktoranden gute Rahmenbedingungen für ihre Forschungsvorhaben zu bieten. Inzwischen wurden 16 Mini-Graduiertenkollegs mit insgesamt über 4,2 Mio. EUR bewilligt (Stand 01/2025).
Im aktuellen Förderzeitraum 2024-2027 werden vier Minigraduiertenkollegs mit insgesamt 1,3 Mio. Euro gefördert.
Precise measurement is a hallmark of empirical scientific practice. Inspired by economics‘ strong emphasis on individual choice behavior as main object of investigation, recent years have seen rapid developments in the design and application of novel measurement protocols based on experimental economic methods, capturing differences in individual characteristics, and applied to better understand differences in economically relevant domains.
As an apparently independent development, quantitative social science research and specifically economics have by now broadly adopted the experimental approach for the identification of causal effects. In recent years experimentation has also increasingly moved outside the laboratory and is regularly applied to field settings, having become a common tool to evaluate policy and understand behavior of individuals, firms, and organizations.
While randomized experiments have classically focused on estimating average treatment effects, attention is now shifting towards also analyzing their heterogeneity. This is particularly relevant for the application of research findings to practice as it allows for tailoring programs to individual characteristics and overcome “one-size-fits-all” approaches.
By starting this graduate group we aim to lay the grounds for building and institutionalizing an active young researcher community, systematically fostering and advancing the development and utilization of behavioral measurement tools and its application to field experiments in empirical social science research. Notably, the group will not only focus on the application of these two methodological paradigms in isolation but also utilize their synergies: If behavioral measures are helpful in detecting individual heterogeneity, embedding them within randomized control trials in the field constitutes a promising approach to systematically analyze systematic heterogeneity of treatment effects.
Das Minigraduiertenkolleg hat das Ziel, sich der fluiden und heterogenen Gattung der Symphonischen Dichtung aus mehreren kulturhistorischen Richtungen zu nähern. Um der Vielfalt der Gattung Rechnung zu tragen und über das Betrachten der Werke einzelner Komponist:innen hinauszugehen, sollen mit Hilfe intra- und interdisziplinärer Ansätze verschiedene Sujet-Kategorien, Rezeptionshaltungen und Kompositionsweisen u.a. im Hinblick auf ihre kulturelle Ausdeutung im langen 19. Jahrhundert untersucht werden.
Dafür gilt es, bisherige Kenntnisse über die Gattung durch neue hermeneutische Zugänge zu perspektivieren, indem drei Fragenkomplexe in den Blick genommen werden: Erstens wird untersucht werden, wie sich Vorstellungen vom ›Inhalt‹ der Musik, die gerade in der ersten Jahrhunderthälfte wesentliche Streitpunkte in Musikästhetik und -theorie darstellten, im Rahmen der Gattung kompositionsästhetisch niederschlagen.
Zweitens gilt es, Fragen der Sujetwahl analog zu den etablierten Untersuchungen im Rahmen der Oper des 19. Jahrhunderts zu diskutieren und damit das Verhältnis der Symphonischen Dichtung zu anderen Gattungen in den Blick zu nehmen.
Drittens soll die Gattung als Teil einer oft weit in die kulturelle Produktion hineinreichende Bildung nationaler Identifikationsmuster kontextualisiert und so in der Verflechtung kulturhistorischer Perspektiven mit solchen der Kompositionspraxis untersucht werden, inwieweit sich nationale Identitäten auch kompositionstechnisch und -ästhetisch manifestieren.
Der fächerübergreifende Austausch zwischen Musikwissenschaft und Musiktheorie bietet sich für diese Fragestellungen in besonderer Weise an; denn erst im interdisziplinären Austausch lassen sich Fragen kultureller und kompositionstheoretischer Praxen im Kontext einer narrativen Strukturiertheit von Musikwerken untersuchen. Dafür wurde ein multidimensionales Betreuungskonzept entwickelt, das auch im Hinblick auf seine Übertragbarkeit in andere Fächer erprobt werden soll.
Das MGRK erforscht in diachroner Ausrichtung Fallstudien aus historisch-materialwissenschaftlicher Perspektive zu Diversität und sozialen Grenzziehungen in Städten und Metropolen von der Antike bis ins 19. Jahrhundert. Ausgangspunkt ist dabei die Beobachtung, dass sich in unterschiedlichen historischen Konstellationen jeweils Schlüsselmomente identifizieren lassen, in denen sich zuvor latente oder implizite Differenzierungspotentiale innerhalb von Stadtgesellschaften so verdichten, verfestigen oder wieder auflösen, dass sie sowohl für die normgebenden Instanzen im städtischen Raum als auch für die Akteur:innen selbst sichtbar und explizierbar werden.
Der gemeinsame Zugriff über die Linse Fremdheit bzw. Fremdsein eröffnet vergleichende Perspektiven und Räume für eine übergreifende Diskussion dieser Faktoren aus multidisziplinärer Perspektive: Gemeinsam fragen wir nach den Dynamiken, Katalysatoren, Geschwindigkeiten und Umschlagpunkten der hier wirksamen Differenzierungsprozesse sowie nach den schriftlichen und materiellen Spuren, die diese Konstellationen hinterlassen haben.
Das MGRK widmet sich Verbindungen zwischen Ökologie und Ästhetik zwischen 1750 und 1850, indem es ökologische Problemstellungen in ästhetischen Kontexten analysiert, bevor die Kluft unterschiedlicher Wissenschaftskulturen im 19. Jahrhundert wirksam und der Begriff Ökologie von Ernst Haeckel 1866 definiert wurde. Ziel ist es, den Stellenwert des Ästhetischen an der Herausbildung einer Vielfalt an Ökologien um 1800 herauszuarbeiten. Die Künste um 1800 zielen auf die Bewusstwerdung von Wechselwirkungen zwischen Kultur und Natur in Umwelt, sozialen Beziehungen und menschlicher Subjektivität. Die Künste entwickeln ein Verständnis, in dem Natur zum Raum ästhetischer Erfahrung und die Verschränkung von Mensch und Natur sichtbar wird.
So finden sich in den Musikästhetiken der Zeit Perspektiven, die alle Dinge der Welt im Sinne eines symphonischen ›Welt-Klangs‹ vereinen, während sich das hörende Selbst in diesen Klängen auflöst. In der bildenden Kunst erfolgt der Aufstieg der Landschaftsmalerei zur neuen Leitgattung. Die literarische Romantik erscheint ebenfalls als komplexes Feld ästhetischer Experimente. Während für die Anglistik Reaktionen auf die Industrielle Revolution im Zentrum stehen, die künstlerische Positionen zwischen Nostalgie und Klassenkampf hervorbringen, ist für die Germanistik die Auseinandersetzung mit der Naturphilosophie des Deutschen Idealismus zentral. Diese verwandelt traditionelle Makrokosmos-Mikrokosmos-Relationen über eine Poetisierung der Wissenschaften in mehr-als-menschliche Wechselverhältnisse zwischen Anorganischem und Organischem.
Im Rahmen des MGRKs werden somit die ökologischen Dimensionen des in Literatur, der bildenden Kunst und der Musik gleichermaßen virulenten Landschaftsbegriffs profiliert und die damit verbundene Krisenreflexionen der Moderne um 1800 und die zunehmend prekärer werdenden Mensch-Umweltbeziehungen aufgezeigt. Das geplante Vorhaben zielt in der interdisziplinären Zusammenführung von Kunst-, Literatur- und Musikwissenschaft über die Methode des Ecocriticism auf die Etablierung einer Forschungsplattform Environmental Humanities an der JGU, die mit bereits bestehenden Initiativen verknüpft werden soll und sich als Beitrag zur JGU-Initiative »Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung« versteht.
Bildungsprozesse in der diskriminierungskritischen Hochschullehre
Hauptantragsteller: Jun.-Prof. Dr. Constantin Wagner
Mitantragstellende: Prof. Dr. Karin Bräu, Prof. Dr. Alexandra Klein, Prof. Dr. Carmen Mörsch
Digital Information Landscape and its Impact on Students‘ Online Learning – A Cross-Domain Analysis in Medicine and Economics (DIAPSON)
Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaja
Mitantragstellende: Prof. Dr. Mita Barnjee, Prof. Dr. Walter Bisang, Jun.-Prof. Dr. Marcus Maurer, Prof. Dr. Christian Schemer, Prof. Dr. Jochen Roeper
Resilient Institutions
Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Claudia Landwehr
Mitantragstellende: Prof. Dr. Kai Arzheimer, Prof. Dr. Phillip Harms, Prof. Dr. Sascha Huber, Prof. Dr. Otte Gunnar
Einfach komplex! Ein multimodaler und interdisziplinärer Ansatz zur Untersuchung von sprachlicher Komplexität in der Leichten Sprache
Hauptantragsteller: Prof. Dr. Arne Nagels
Mitantragstellende: Prof. Dr. Silvia Hansen-Schirra, Prof. Dr. Walter Bisang
Ethnographien des Selbst in der Gegenwart. Optimierungen – Sakralisierungen – Normierungen
Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Barbara Thums
Mitantragstellende: Prof. Dr. Michael Roth, Jun.-Prof. Dr. Mirko Uhlig
Zeugenschaft. Episeme einer medialen und kulturellen Praxis
Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Alexandra Schneider
Mitantragstellende: Prof. Dr. Friedemann Kreuder, Jun.-Prof. Dr. Kristina Köhler, Prof. Dr. Gabriele Schabacher, Jun.-Prof. Dr. Sarah Scholl-Schneider, Prof. Dr. Michael Simon, Jun.-Prof. Dr. Julia Stenzel, Jun.-Prof. Dr. Mirko Uhlig, Jun.-Prof. Dr. Benjamin Wihstutz
Die Zeitdimensionen in der Begründung der Ethik
Hauptantragsteller: Prof. Dr. Ruben Zimmermann
Mitantragstellende: Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Horn, PD Dr. Dorothea Erbele-Küster
Dynamik von Arbeitsbelastungen und Stress
Hauptantragsteller: Prof. Dr. Christian Dormann
Mitantragstellende: Jun.-Prof. Dr. Verena Haun, Prof. Dr. Thomas Rigotti, Prof. Dr. Klaus Wälde
Integrierte Unterrichtsforschung in der Fachdidaktik und Bildungswissenschaften
Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Margarete lmhof
Mitantragstellende: Prof. Dr. Daniel Dreesmann, Prof. Dr. Oliver Meyer, Prof. Dr. Sylvia Thiele
Materialität und Sozialität in Kultur und Gesellschaft
Hauptantragsteller: Prof. Dr. Herbert Kalthoff
Mitantragstellende: Prof. Dr. Jörg Rogge, Prof. Dr. Gregor Wedekind
Leben in Übergängen. Junge Erwachsene zwischen Kontinuität und Diskontinuität in Bildung, Beruf und Familie
Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Heide von Felden
Mitantragstellende: Prof. Dr. Marina Hennig, Prof. Dr. Peter Preisendörfer, Prof. Dr. Stefan Weyers
Politik der Sprach-, Translations-, und Kulturwissenschaften
Hauptantragstellerin: Prof. Dr. Dilek Dizdar
Mitantragstellende: Prof. Dr. Andreas Gipper, Prof. Dr. Dr. Andreas Kelletat, Prof. Dr. Birgit Menzel, Prof. Dr. Michael Schreiber
Am DIES Academicus ehrt die JGU alljährlich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen sowie künstlerische Talente, die für ihre besonderen Leistungen einen Preis erhalten haben. Die Veranstaltung wird seit 2017 vom GKK ausgerichtet.
Verliehen werden am DIES Academicus Preise externer Unternehmen, Förderorganisationen und Stiftungen sowie Auszeichnungen von Treuhandstiftungen der JGU.
Der nächste DIES Academicus findet am 01. Juli 2026 um 17:15 in der Alten Mensa statt.
Anlässlich des DIES Academicus erscheint jährlich die Broschüre „Verzeichnis ausgezeichneter Leistungen“, in der die Preisträgerinnen und Preisträger mit einem Kurzprofil der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Das Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (GKK) wird von einem interdisziplinär besetzten Leitungsgremium geführt. Das Gremium setzt sich aus Mitgliedern der JGU zusammen, die sich durch besonderes Engagement und herausragende Leistungen in der Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Künstlerinnen und Künstlern in frühen Karrierephasen ausgezeichnet haben. Vertreten sind neben Professorinnen und Professoren weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen und Karrierephasen von der Promotion bis zur fortgeschrittenen Postdoc-Phase. Ergänzt wird das Gremium durch exzellente Studierende.
Das Leitungsgremium des GKK wird vom Präsidium der JGU im Einvernehmen mit dem Senat bestellt. Aus seiner Mitte wählt das Leitungsgremium eine Direktorin bzw. einen Direktor sowie eine Stellvertreterin bzw. einen Stellvertreter aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die das Gremium nach außen vertreten.
Der Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs nimmt beratend an den Sitzungen des Leitungsgremiums teil.
Das GKK wird in der Wahrnehmung seiner Aufgaben von einer Geschäftsstelle unterstützt.
Direktorin: Prof. Dr. med. Julia Weinmann-Menke, FB 04, Universitätsmedizin
Stellvertretender Direktor: Prof. Dr. Florian Hett, FB 03, Professor für Digital Economics
„Die Einrichtung des GKK begrüße ich sehr. Neue motivierende Ansätze sind wichtig, damit wir auch in der Zukunft noch ausreichend viele junge Menschen motivieren können, sich für eine wissenschaftliche Karriere zu entscheiden. Hierzu möchte ich gerne beitragen.“
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„Die komplexen Anforderungen an junge Forschende erfordern Rahmenbedingungen, die ihre Entwicklung gezielt fördern. Gleichzeitig gilt es sicherzustellen, dass die Universität ihre gesellschaftlichen Aufgaben mit höchster Qualität erfüllt. Im GKK möchte ich dazu beitragen, ein Umfeld zu schaffen, das beides berücksichtigt: die bestmögliche Förderung junger Forschender und die Stärkung der Universität durch Exzellenz in Forschung und Lehre.“
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„Die Möglichkeiten und Bedingungen für sogenannte Nachwuchswissenschaftler:innen an einer Universität bewusst aus- und mitzugestalten, halte ich für eine hochschulpolitisch relevante Aufgabe. Umso mehr freut es mich, durch die gemeinsame Arbeit im Leitungsgremium des GKK aktiv einen Beitrag zu dieser Aufgabe leisten zu können.“
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„Der fach- und generationsübergreifende Austausch ist für die Gestaltung der Zukunft neuer Nachwuchswissenschaftler: innen von äußerster Wichtigkeit.
Als Promovierende der Universität Mainz bin ich erfreut gemeinsam mit den Mitgliedern des Leitungsgremiums an dieser Gestaltung mitwirken zu können.“
„Die moderne Forschung ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Breite der eingesetzten wissenschaftlichen Methodiken. Die Förderung der interdisziplinären Vernetzung junger Wissenschaftler stimuliert die Begeisterung, Ideenaustausch und Qualität der Wissenschaft und Medizin. Ich arbeite mit dem Ziel, diese Strukturen im Rahmen neuer Familien- und Arbeitsmodelle zu etablieren.“
„Auch im Bereich der Nachwuchsförderung ist es wichtig die Perspektiven von Studierenden einzubinden – als zukünftige Wissenschaftler*innen wie als gegenwärtiger Teil der Universität. Deswegen freue ich mich darauf meine Erfahrungen und Perspektiven aus meinem bisherigen Studium in Mainz und Oxford einbringen zu können und bin immer für Anregungen aus der Studierendenschaft offen.“
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„Aufgrund von verschiedenen subjektiven Erfahrungen in der frühen Promotionsphase erwuchs in mir der Wunsch, mich für die Hochschulpolitik zu engagieren. Hier müssen die (strukturellen) Hürden weniger werden, insbesondere für diejenigen mit Kind oder die ohne Finanzierung. Als ein Repräsentant der Doktorandenschaft möchte ich deren Perspektive in die Gremiumarbeit einbringen.“
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„Als Mitglied des GKK-Gremiums an der JGU Mainz schätze ich die Gelegenheit, die Rahmenbedingungen und Chancen für aufstrebende Wissenschaftler:innen bewusst mitzugestalten. Die aktive Mitarbeit ermöglicht es mir, einen relevanten Beitrag zur hochschulpolitischen Aufgabe der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu leisten.“
„Die dynamische Entwicklung der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist eine stete Herausforderung, auf die das GKK mit adäquaten Betreuungs- und Förderungsmaßnahmen antworten muss. Ich hoffe, dies gelingt so, dass sich bei den Promovierenden und Postdocs die Begeisterung für die Wissenschaft auf ideale Weise mit dem Zugewinn an Eigenständigkeit sowie der Zuversicht auf die Umsetzbarkeit unterschiedlicher Karrierewege verbindet. Davon profitiert auch das Wissenschaftssystem als Ganzes.“
„Für mich ist das GKK ein wichtiges Gremium zur Mitgestaltung der wissenschaftlichen Ausbildung. Durch die Vertretung verschiedener Fächer und Gruppen der JGU nutzt es geschickt Stärken einer Campusuniversität.
Als Doktorand der Informatik mit Stipendium freue ich mich, meine Perspektive als wiss. Nachwuchs der JGU einbringen zu können.“
„Die Phase, in der man als „Nachwuchswissenschaftler“ gilt, ist vielleicht die kreativste und die wichtigste Phase für die weitere Karriere, auch wenn sie mit beruflicher Unsicherheit begleitet ist. In diesem Spannungsfeld optimale Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen, halte ich für eine wichtige Aufgabe des Gutenberg Nachwuchskollegs.“
Adresse:
Philosophicum II
Jakob Welder-Weg 20
55128 Mainz